Wieso bin ich Freie Rednerin geworden?
Zwei schwere Schicksalsschläge haben mich dazu bewegt und inspiriert, meine Berufung als -freie Rednerin- zu finden.
Ich verlor zwei wundervolle Menschen in kurzer Zeit.
Meine geliebte Oma Erika verstarb eine Woche nach meiner Hochzeit. Ich hatte das Privileg sie begleiten zu dürfen und ihre Hand beim letzten Atemzug zu halten.
Meine Tante hatte sie drei Jahre in Vollzeit zuhause gepflegt.
Kurz darauf, verstarb auch meine geliebte Tante Elisabeth plötzlich durch einen medizinischen Notfall im Urlaub.
Dies war ein so unerwarteter Trauerfall, der mich sehr geprägt hat. Ich denke jeden einzelnen Tag an sie.
Den Abschied gestaltete ein einfühlsamer freier Redner. Auch ich sprach hier letzte Worte an meine geliebte Tante in Form eines Abschiedsbriefes.
Der Bestatter, Brosig Bestattungen, der unsere Familie begleitet hat, hat mich damals auf das Thema -Freie Redner- angesprochen.
Er hat mich ermutigt, dass dieser Beruf zu mir passen würde.
Ich begann, mich intensiv damit zu beschäftigen, wie ich freie Rednerin werden kann. Fachwissen und eine fundierte Ausbildung waren mir dabei besonders wichtig.
Deshalb entschied ich mich für die Ausbildung zur freien Rednerin IHK.
Dabei wurde mir klar: Ich möchte Menschen nicht nur in Zeiten des Abschieds begleiten, sondern auch in den schönen Momenten ihres Lebens - wenn zwei Menschen ihre Liebe feiern und Ja zueinander sagen.
Heute darf ich genau das tun: als freie Traurednerin und Trauerrednerin.
Ich finde Worte für Geschichten, die das Leben schreibt. Für die Liebe, für Erinnerungen und für all das, was Menschen miteinander verbindet.
Ich bin Lebensrednerin. Und das mit ganzem Herz.
